Freie Projektförderung

Neue Ideen, welche die ökologische Landwirtschaft voranbringen, dienen dem Gemeinwohl. Die Vielfalt an Projekten die gefördert werden, ist deshalb so bunt, wie die ökologische Landwirtschaft selbst.

Durch freie Spenden können neue und nachhaltige Impulse aus der Landwirtschaft gefördert werden, ohne vorgefertigte Raster zu bedienen. Die Förderpalette reicht dabei von öffentlich wirksamen Aktionen, wie zum Beispiel der jährlich stattfindenden „Wir haben es satt“-Demo in Berlin bis hin zu Forschungsarbeiten über die Bodenfruchtbarkeit. Aber auch wichtige Nachschlagewerke, wie den kritischen Agrarbericht werden finanziell unterstützt, da er gut recherchiert die aktuellen Fragen und Probleme in der Landwirtschaft thematisiert und für jede*n zugänglich macht.


Landwirtschafts- und Ernährungsfragen sind eng  miteinander verknüpft. Deswegen fördern wir auch Projekte, die regionale Wertschöpfungsstrukturen aufbauen. Wichtig ist uns auch die Unterstützung von Organisationen, welche die Ideen einer nachhaltigen Landwirtschaft verbreiten und diese auch Konsument*innen und Landwirt*innen vermitteln.
Für all dies braucht es ein breites Netzwerk an Unterstützer*innen, die bereit sind, auch unkonventionelle Projekte mit neuen Ideen bei der Umsetzung ihrer Vorhaben zu unterstützen. Werden Sie durch Ihre Spende Teil dieses Netzwerkes.

Ihr Kontakt

ANTRAGSMANAGEMENT, BILDUNGSFONDS LANDWIRTSCHAFT

Evelyne Eberle


+49 (0)234 5797-5421
evelyne.eberle@gls-treuhand.de

Förderbeispiele

Wem gehört der Acker?

Mit dem Aktionsheft „Wem gehört der Acker“, rückt Aktion Agrar die Themen Zugang zu Land und kleinbäuerliche Landwirtschaft in den Fokus. Das Heft vermittelt Hintergrundinformationen zum Bodenmarkt, stellt Mitmach-Aktionen und Ideen gegen Flächenversiegelung und Landgrabbing vor und baut ein Verständnis dafür auf, warum bäuerliche Landwirtschaft und der Zugang zu Land für Bäuer*innen und Junglandwirt*innen so wichtig ist. Das Aktionsheft von Aktion Agrar kann online aufgerufen oder kostenlos bestellt werden.
Aktion Agrar

„Gemeinwohlverpachtung“ für eine bäuerliche Landwirtschaft

An wen werden landwirtschaftliche Flächen eigentlich vergeben? Eigentümer*innen von Flächen, häufig öffentliche Verwaltungen oder Kirchengemeinden, die nicht selbst bewirtschaften sondern verpachten, können sich nun an einem aktualisiertem Kriterienkatalog der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft orientieren. Der Kriterienkatalog möchte durch eine gemeinwohlorientierte Flächenvergabe regionale Strukturen und eine Vielfalt an Höfen stärken, um so auch positive Effekte auf Umwelt, Klima und Tierwohl zu erzielen.
ABL

Sie wollen mehr über unsere aktuellen Förderprojekte erfahren? Hier geht es zu unserem

Jahresbrief

Zündstoff für die Agrardebatte

Immer größere „industrialisierte“ landwirtschaftliche Betriebe, Massentierhaltung und der Verlust der Vielfalt bei Pflanzen und Tieren scheinen auf Grund des ökonomischen Drucks fast Naturgesetz zu sein. Gewollt und gefördert wird diese Entwicklung noch immer durch Politik und Agrarindustrie. Dass man diesem Trend mit einem Politikwechsel, guten Konzepten und Projekten etwas entgegensetzen kann, zeigt der kritische Agrarbericht. Die umfangreiche Publikation wird jährlich von einem Zusammenschluss von Landwirtschafts-, Umwelt- und Tierschutzverbänden sowie Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit herausgegeben.
Kritischer Agrarbericht

Pflanzen richtig düngen

Ein zu niedriger Kaliumgehalt führt zu einer Unterversorgung der Pflanzen und dadurch zu deren Schädigungen bzw. zu Mindererträgen. Eine gleichmäßige und nachhaltige Versorgung des Bodens mit Kalium ist gerade für ökologische Betriebe mit geringer Tierhaltung von großer Bedeutung. Denn neben Mist gibt es nur wenige andere Biodünger mit Kalium. Deswegen prüft das Projekt die Langzeitwirkung von Holzhäcksel-Grüngut-Kompost im Vergleich und in Kombination mit Kalidüngung.
Dottenfelderhof